Tattoo- Pflege: Darauf solltest du bei deiner Tattoosalbe achten

Wer seinen Tätowierer sorgfältig ausgesucht und dabei auf Hygiene, Stil, Sympathie, Farbwahl und andere Faktoren geachtet hat, ist bereits einen großen Schritt in die richtige Richtung gegangen, um ein qualitativ hochwertiges Tattoo zu erhalten. Das ist aber nur die halbe Miete. Mindestens genauso wichtig, ist die richtige Pflege und Nachbehandlung der Tätowierung, denn die richtige Pflege erhält Leuchtkraft und Schärfe des Tattoos.

Mit der falschen Salbe kann ein Tattoo bereits direkt nach dem Stechen stark beschädigt werden. Wichtig ist, dass mit Hilfe der Salbe eine sogenannte feuchte Wundheilung begünstigt wird. Dadurch lässt sich das Risiko einer Vernarbung gering halten. Jeder Schorf, der abfällt beinhaltet auch Farbpigmente aus der Tätowierung. Deshalb sollte die Schorfbildung in einem eher feuchten Milieu gering gehalten werden.

Daher sollte man gerade direkt nach dem Stechen, aber auch im weiteren Verlauf darauf achten eine hochwertige, wirksame Pflegecreme oder –salbe zu verwenden.

Diese sollte entzündungshemmend und antibakteriell wirken. Sie sollte aktiv die Wundheilung fördern, das heißt, sie sollte die Haut dazu anregen, neues Gewebe zu bilden. Schön wäre es, wenn die Tattoo-Salbe eine schmerzlindernde Wirkung besäße und sogar als Antioxidans wirken würde. Wichtig ist, dass möglichst wenig allergiefördernde Inhaltsstoffe enthalten sind. Je weniger synthetische Komponenten das Produkt aufweist, desto besser, da das nicht nur umweltschonend, sondern auch gesundheitsfördernd ist. Schadstoffe wie beispielsweise Pestizide haben in einer Salbe auch nichts zu suchen, da diese schnell über die Haut in den Körper gelangen. Insgesamt gilt: Je natürlicher, desto besser.

Unsere Bodybutter vereint alle diese Eigenschaften, daher arbeiten wir mit Tattoostudios zusammen, die diese ihren Kunden als Tattoo- Pflege anbieten und es wurde herausgefunden, dass die Abheilungsdauer mit unserer Bodybutter um bis zu ein Drittel verringert werden konnte. Wer eine wirklich gute Salbe zur Tattoo-Pflege sucht, sollte auf folgende unserer Inhaltsstoffe achten:

Sheabutter ist fast identisch mit den Produkten der menschlichen Talgdrüsen und somit besonders hautverträglich. Auf die Haut aufgetragen macht sie diese geschmeidig, ohne die Poren zu verstopfen oder gar Allergien auszulösen. In Sheabutter enthalten sind außerdem die Vitamine A und E. Vitamin A wirkt sich positiv auf Allergien, Dermatitis, Schmerzen, Verspannungen, Entzündungen, Insektenstiche und Falten aus. Vitamin E sorgt für eine bessere Durchblutung. Wird die verletzte Haut besser mit Blut versorgt, beschleunigt dies den Heilungsprozess, da im Blut wichtige Stoffe zur Verletzung hin- und wieder abtransportiert werden.

Kokosöl ist ebenfalls ein geeigneter Inhaltsstoff für einen Tattoo-Balsam auf. Wie bei der Sheabutter handelt es sich um ein natürliches Produkt. Kokosöl ist ein altes Pflegemittel für Haut und Haare. Es wirkt nicht nur antibakteriell, sondern lässt die Haut und damit die Farben der Tätowierung glänzen und strahlen, da es mehrere gesättigte Fettsäuren enthält. Der Effekt der leuchtenden Farben tritt nicht nur dann auf, wenn ein frisches Tattoo mit Kokosöl gepflegt wird, sondern auch bei älteren Kunstwerken.

Mandelöl eignet sich ebenfalls hervorragend als Zutat zur Tattoo-Pflege. Mandelöl ist ein nicht fettendes, dafür sehr leichtes Öl. Es lässt die Haut ebenso atmen wie Kokos- und Sheabutter. Mandelöl spendet der Haut Feuchtigkeit und hält sie dadurch geschmeidig. Das Öl enthält ungesättigte Fettsäuren sowie Mineralien, Kalzium, Magnesium und Kupfer, darüber hinaus auch die Vitamine B und E in einer für den Körper optimalen Kombination.

Beeswax bewahrt die Feuchtigkeit in der Haut und wirkt überdies auch antibakteriell. Beeswax bildet einen natürlichen Schutzfilm auf der Haut und ist dafür bekannt, den Heilungsprozess von etwaigen Wunden beschleunigen zu können. In weiterer Folge wirkt Bienenwachs auch in Form eines Schutzschildes gegen unterschiedlichste Schadstoffe.

Wenn die Tätowierung schließlich abgeheilt ist, geht die Pflege weiter. Sun Cream, die während des Heilungsprozesses absolut vermieden werden soll, kann später gar nicht oft genug aufgetragen werden, um die Farben des Tattoos vor dem Verblassen in der Sonne zu schützen!

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